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Vor schwarzem Hintergrund erstreckt sich ein doppeltes graues Band mit kleinen schwarzen Flugzeugsilhouetten darin.
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Sonderausstellung | Web-Projekt

Erinnerungen an die Berliner Luftbrücke

Sonderausstellung | Web-Projekt

Menschen, Orte und Objekte vor 75 Jahren

Die Berliner Luftbrücke – Wenn Menschen Geschichte schreiben

Im Juni 1948 lässt die Sowjetunion alle Straßen, Schienen- und Wasserwege nach West-Berlin blockieren. 2,3 Millionen Menschen sind eingeschlossen. Auch wenn die Blockade Schlupflöcher hat – eine Versorgung mit lebenswichtigen Gütern ist im Wesentlichen nur noch über die Luftkorridore von Westdeutschland aus möglich. Anstatt sich aus West-Berlin zurückzuziehen, starteten die USA und Großbritannien eine der außergewöhnlichsten Rettungsaktionen der Geschichte – die Berliner Luftbrücke, die für einen positiven Ausgang im ersten Konflikt des Kalten Krieges sorgte.

Solidarität in 277.000 Flügen

Die Ausstellung www.berlinairlift75.org zeigt, wie sich aus einem politischen Konflikt zwischen den westlichen Alliierten und der Sowjetunion ein Zeugnis menschlicher Solidarität entwickelte, das bis heute nachwirkt. In über 277.000 Flügen transportierten die „Rosinenbomber“ nicht nur Kohle und Mehl, sondern auch Hoffnung in den Westteil Berlins. Die Ausstellung zeigt, wie internationale Zusammenarbeit in Krisenzeiten gelingen kann.

Eine Ausstellung zum 75. Jahrestag

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Luftbrücke haben sich das Royal Air Force Museum in London, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow, das National Museum of the United States Air Force und das AlliiertenMuseum Berlin zusammengeschlossen, um diese Ausstellung zu gestalten. Während des Jubiläumszeitraums wurden wöchentlich mehrere Beiträge auf einer gemeinsamen Website veröffentlicht, um ein facettenreiches Bild der Ereignisse vor 75 Jahren zu zeichnen.

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Menschen im Mittelpunkt

Der Fokus dieses Web-Projektes liegt bewusst nicht auf der politischen Dimension, sondern nimmt vor allem die Menschen, Orte und Objekte, die von den historischen Ereignissen betroffen waren, in den Blick: Das Mitglied des Bodenpersonals, das rund um die Uhr arbeitete, um die Luftbrücke zu ermöglichen. Frauen, die als Mechanikerinnen in der Flugzeugwartung eingesetzt waren. Kinder, die auf Süßigkeiten aus der Luft warteten. Was erlebten die Piloten bei ihren gefährlichen Anflügen? Wie überlebten Berliner Familien den Winter ohne ausreichend Heizmaterial?

Dabei spiegelt die Ausstellung verschiedene Perspektiven wider: vier Museen, vier Kuratoren, vier Standpunkte – vereint durch ein gemeinsames Ziel: den Besuchenden ein Bild der damaligen Ereignisse zu bieten.


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Archiv
Ein Angehöriger der bundesdeutschen Luftwaffe in orangefarbenem Overall läuft mit Kamera durch ein äthiopisches Dorf.
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„Äthiopien ‘84/85.“

Erstmals gezeigte Fotos von Bundeswehr und NVA im gemeinsamen Hilfseinsatz 1984/85 in Äthiopien. Einzigartige Einblicke in den Kalten Krieg.

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Auf blauem Grund erscheinen vier rote Buchstaben, die als Viereck gesetzt das Wort HELD* bilden.
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Prinzip Held*

Wie entstehen Helden? Die Ausstellung zeigt an Beispielen wie Heroisierung funktioniert – interaktiv, historisch und gesellschaftlich relevant.

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