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Detailaufnahme mit Pilotensitz und Strebwerk einer französischen Farman III. Im Hintergrund die CASA C-2.111B.
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Dauerausstellung | Hangar 3

Zwischenlandung

Dauerausstellung | Hangar 3

Von den ersten Flugpionieren bis zu den Einsätzen nach 1990

Bedrohung aus der Luft

In der Ausstellung geht es um die Entwicklung der militärischen Luftfahrt und des Luftkriegs, um politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie persönliche Erfahrungen.

Die ersten Luftfahrzeuge stiegen bereits im 19. Jahrhundert in den Himmel. Von Anfang an waren mit der Entwicklung von Ballonen, Luftschiffen und Flugzeugen militärische Ideen verbunden, auch wenn Luftfahrtpioniere von Völkerverständigung und Frieden träumten. Noch vor dem Ersten Weltkrieg fielen die ersten Bomben vom Himmel. In nur wenigen Jahrzehnten schufen Menschen Waffensysteme, die ganze Städte auslöschen konnten.

Von den Anfängen bis in die 1990er Jahre

In acht Teilbereichen erzählt die Ausstellung „Zwischenlandung“ die Geschichte der militärischen Luftfahrt – von den ersten wackligen Doppeldeckern bis zur Luftwaffe der Bundeswehr als moderner „Armee im Einsatz“ nach 1990.

Jede Epoche ist durch einen Containerturm mit Großbild markiert. In großen Vitrinen sind die Bilder und Objekte dieser Zeit inszeniert. Die Großexponate sind zur Hangarmitte hin ausgerichtet.

Im Herzstück der Ausstellung begegnen Sie bekannten und unbekannten Zeitzeugen der verschiedenen Epochen, die im „Raum der Reflektion“ von ihren Erfahrungen berichten. Ihre Geschichten zeigen, wie der Luftkrieg unser Verständnis vom Krieg für immer verändert hat, und stellen die schwierige Frage nach unserer Verantwortung.


Aktivstationen

Anfassen und Mitmachen erwünscht!

Gehen Sie mit Pat, George und dem Dackel Dakota auf eine spannende Entdeckungsreise durch unsere Ausstellung! Dabei erwarten Sie über 100 Jahre alte 3D-Bilder, ein großes Schiebepuzzle, ein Fernrohr mit kniffligen Suchaufgaben, digitalisierte Feldpostbriefe und ein begehbarer Kleinbunker. Immer wenn der Dackel zu sehen ist, richten sich die Angebote ganz besonders an Familien/Kinder.


Die Protagonisten hinter den Geschichten

George

Dieser Soldat in britischer Uniform ist grob angelehnt an eine Comicfigur, die von dem russisch-deutschen Maler, Grafiker und Illustrator Oleg Alexandrowitsch Zinger (1909 – 1997) stammt. Seine Comicstrips mit „Gatow George“ erschienen wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg in der Gatower Standortzeitung „AIR LINE“, die für das britische Personal des Flugplatzes gedruckt wurde.

Pat und ihr treuer Dackel Dakota

Die Figur Pat orientiert sich an der Britin Phyllis Mary Parsons (1920 – 2005). Sie war während der Berliner Luftbrücke leitende Offizierin der „Women’s Royal Air Force“ (WRAF) in Gatow. Als Dank für die Versorgung während der Jahre 1948/49 bekamen die in Gatow stationierten Britinnen und Briten öfters etwas von den Menschen in West-Berlin geschenkt. Das Personal im Tower erhielt so z. B. einen Langhaardackelwelpen, den man nach einem bei der Luftbrücke sehr wichtigen Flugzeugtyp benannte: „Dakota“. Der Hund wurde zum Maskottchen der örtlichen WRAF. Phyllis M. Parsons übernahm die Versorgung des Tieres.


Klingt spannend?

Hat unsere Ausstellung Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie doch mal bei uns vorbei!

Dauerausstellungen entdecken

Eine Besucherin läuft durch die Ausstellung zur Flugplatzgeschichte mit dem Titel „You can’t miss Gatow“.
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You can’t miss Gatow

Entdecken Sie den historischen Flugplatz Berlin-Gatow als authentischen Erinnerungsort: Von NS-Aufrüstung über Luftbrücke bis Kalter Krieg.

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Das Jagdflugzeug F-104 Starfighter auf Stützen in Startposition vor dunklem Wolkenhimmel.
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Außengelände

Im Außengelände erwartet Sie eine einzigartige Sammlung von Flugzeugen und Waffensystemen des Kalten Krieges aus Ost und West.

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