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Helikopter und Flugzeuge in Seitenansicht im Depothangar.
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Luftstreitkräfte 

Luftschiffer und Fliegerasse

Historische Zeugnisse ab 1884

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow bewahrt Sachzeugnisse von den Anfängen der militärischen Luftfahrt in Deutschland ab 1884 über die Zeit der Weltkriege bis hin zur Bundeswehr als „Armee der Einheit“ und als moderner Einsatzarmee. Auch die Rolle der Westalliierten und der Sowjetarmee in Deutschland nach 1945 ist Teil des Sammlungsprofils.

In vier historischen Hangars lagern auf 12.000 m² mehr als 100 Luftfahrzeuge. Ergänzt wird dieser Bestand durch Uniformen, Modelle, Schriftstücke, Fotografien und andere Objekte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zeit des Kalten Krieges, als sich NATO und Warschauer Pakt gegenüberstanden. Das Museum bewahrt eine der weltweit größten blockübergreifenden Sammlungen an Luftkriegsmitteln aus dieser Zeit.

Geschichte vor Ort

Die Geschichte des Standorts spiegelt die Brüche des 20. Jahrhunderts wider. In den Jahren 1934/35 diente Gatow als „Luftkriegsschule 2“, wo junge Männer zu Piloten ausgebildet wurden – viele von ihnen waren später an Angriffen auf Guernica, Warschau und London beteiligt. Nach 1945 nutzte die Royal Air Force das Gelände als „Royal Air Force Station Gatow“. Während der Luftbrücke spielte der Flugplatz eine wichtige Rolle bei der Versorgung West-Berlins. Danach war er ein wichtiger Standort für die militärische Aufklärung der Westalliierten.

Zur Sammlung gehören neben den Flugzeugen auch persönliche Zeugnisse, die einen unmittelbaren Blick auf die Erfahrungen der Beteiligten eröffnen.

Die Ausstellungen

In unseren Ausstellungen sind zahlreiche Objekte der Sammlung zu sehen.