Was heißt es, unter ständiger Anspannung und Gefahr zu sein? Was macht das mit den Menschen? Wie begegnen Soldatinnen und Soldaten den Menschen vor Ort und diese wiederum den fremden Truppen? Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr, Flugplatz Berlin-Gatow, zeigt 25 Jahre nach Beginn des Afghanistan-Einsatzes 35 großformatige Aufnahmen des niederländischen Fotografen Martin Roemers.
Er hat zwischen 1997 und 2002 die niederländischen Kontingente der Friedensmissionen auf dem Balkan und zu Beginn der International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan begleitet und fotografiert. Die Ereignisse liegen über zwei Jahrzehnte zurück, aber die ins Bild gebannte Atmosphäre, die Situationen in den Feldlagern, auf Patrouille, an den Checkpoints und im direkten Kontakt mit den Menschen sind zeitlos für die WAR ZONES dieser Welt gültig.
Nicht nur auf dem Balkan und in Afghanistan waren niederländische und bundesdeutsche Soldatinnen und Soldaten enge Partner. Die Streitkräfte beider Länder pflegen generell eine sehr enge Kooperation, die in Europa beispiellos ist und die mit dieser Ausstellung auch gewürdigt wird.